Die Bildrate gibt an, wie viele Einzelbilder eine Videosequenz pro Sekunde anzeigt, und bestimmt damit, wie flüssig eine Bewegung wirkt.
Auch genannt: Framerate, Bilder pro Sekunde (fps)
Video besteht aus vielen Einzelbildern, die schnell hintereinander gezeigt werden. Je mehr Bilder pro Sekunde angezeigt werden, desto flüssiger erscheint eine Bewegung für das menschliche Auge.
Die Bildrate wird in Bildern pro Sekunde (fps) angegeben. Sie hängt davon ab, wie viele Einzelbilder eine Quelle liefert (etwa eine Kamera oder eine Spiele-Engine) und wie viele davon ein Ausgabegerät tatsächlich darstellen kann. Niedrige Bildraten können ruckelig wirken, während hohe Bildraten Bewegungen glatter erscheinen lassen.
Ein Computerspiel, das mit 30 Bildern pro Sekunde läuft, wirkt bei schnellen Bewegungen deutlich ruckeliger als dasselbe Spiel mit 60 oder mehr Bildern pro Sekunde.
Die Bildrate ist eine zentrale Qualitätskennzahl bei Videospielen, Videostreaming, Filmproduktion und jeder Anwendung, bei der die Flüssigkeit bewegter Bilder wahrnehmbar wichtig ist.
Eine hohe Bildrate allein garantiert kein gutes Bild – Auflösung und Bitrate beeinflussen die wahrgenommene Qualität zusätzlich. Zudem bringt eine höhere Bildrate nur dann einen Vorteil, wenn auch das Ausgabegerät und die Übertragung sie tatsächlich unterstützen.
Nicht zu verwechseln mit der Auflösung (Bild), die die Anzahl der Pixel pro Bild beschreibt, oder mit der Bitrate, die die insgesamt übertragene Datenmenge pro Zeit angibt – beide sind unabhängige, aber verwandte Qualitätsmerkmale.