Business Intelligence (BI) umfasst Methoden und Systeme, mit denen Unternehmen betriebliche Daten sammeln, auswerten und für Entscheidungen aufbereiten.
Auch genannt: BI
BI verwandelt rohe Geschäftsdaten – etwa Verkaufszahlen oder Kennzahlen aus der Produktion – in verständliche Auswertungen, die Führungskräften und Fachabteilungen als Entscheidungsgrundlage dienen.
Daten aus verschiedenen betrieblichen Systemen werden zusammengeführt, bereinigt und in Kennzahlen, Berichten oder Dashboards aufbereitet. BI-Systeme greifen dabei häufig auf strukturierte Datenbestände zurück und stellen Auswertungen regelmäßig oder in Echtzeit bereit.
Ein Dashboard zeigt der Geschäftsführung tagesaktuell Umsatz, Lagerbestände und Kundenzufriedenheit auf einen Blick, statt dass jede Kennzahl einzeln aus verschiedenen Systemen zusammengetragen werden muss.
BI wird für Unternehmenssteuerung, Vertriebscontrolling, Finanzreporting und die Identifikation von Trends und Optimierungspotenzialen im laufenden Geschäft eingesetzt.
BI liefert beschreibende Auswertungen der Vergangenheit und Gegenwart, ist aber nicht automatisch vorausschauend – Prognosen erfordern zusätzliche analytische oder KI-basierte Verfahren. Zudem ist die Aussagekraft von BI nur so gut wie die zugrunde liegende Datenqualität.
Nicht zu verwechseln mit Datenvisualisierung, die nur ein Darstellungsmittel innerhalb von BI ist, oder mit Data Science, das als Disziplin auch prognostische und explorative Methoden jenseits klassischer Unternehmensberichte einschließt.