Digitale Kompetenz ist die Fähigkeit, digitale Medien und Technologien sicher, reflektiert und zielgerichtet zu nutzen.
Auch genannt: Digital Literacy, digitale Medienkompetenz
Digitale Kompetenz umfasst mehr als die reine Bedienung von Geräten – sie schließt ein, Informationen im Netz einschätzen, digitale Werkzeuge sinnvoll einsetzen und eigene Daten und Privatsphäre schützen zu können.
Digitale Kompetenz umfasst mehrere Ebenen: den technischen Umgang mit Geräten und Anwendungen, die Fähigkeit, Informationen kritisch zu bewerten, sowie das Wissen um Risiken wie Desinformation oder Datenmissbrauch. Sie wird meist durch Bildung, praktische Erfahrung und gezielte Vermittlung erworben.
Eine Person mit ausgeprägter digitaler Kompetenz erkennt eine Phishing-Nachricht als solche, statt unbedacht auf einen enthaltenen Link zu klicken.
Digitale Kompetenz ist Grundlage für Bildungsprogramme, betriebliche Weiterbildung und gesellschaftliche Initiativen, die eine sichere und selbstbestimmte Teilnahme an der digitalen Welt fördern sollen.
Digitale Kompetenz ist nicht gleichmäßig in der Bevölkerung verteilt und hängt von Bildung, Alter und Zugang zu digitalen Geräten ab. Der Begriff wird oft auf reine Gerätebedienung verkürzt, obwohl kritisches Urteilsvermögen ein ebenso wichtiger Bestandteil ist.
Nicht zu verwechseln mit der Digitalen Teilhabe, die den Zugang zu digitalen Möglichkeiten beschreibt, mit der Digitalen Kluft, die Ungleichheit im Zugang bezeichnet, oder mit E-Learning, einer konkreten Lernform.