Tracking bezeichnet die systematische Erfassung und Verfolgung des Verhaltens von Nutzenden über Webseiten, Apps oder Geräte hinweg.
Tracking sammelt Spuren, die Nutzende bei der Nutzung digitaler Dienste hinterlassen – etwa besuchte Seiten, Klicks oder Verweildauer –, um daraus Nutzungsprofile zu erstellen.
Tracking nutzt technische Kennungen wie Identifikatoren in Cookies, Geräte- oder Browserinformationen, um einzelne Besuche einer Person über die Zeit und teils über verschiedene Dienste hinweg zuzuordnen. Die dabei entstehenden Profile können Rückschlüsse auf Interessen, Gewohnheiten oder soziale Merkmale ermöglichen.
Ein Nutzer besucht einen Onlineshop und sieht anschließend auf einer völlig anderen Webseite Werbung für genau die Produkte, die er sich zuvor angesehen hat – ein typisches Ergebnis von Tracking.
Tracking wird vor allem im Online-Marketing zur Personalisierung von Werbung, zur Erfolgsmessung von Kampagnen und zur Analyse des Nutzerverhaltens auf Webseiten eingesetzt.
Tracking ist datenschutzrechtlich meist einwilligungsbedürftig und nicht automatisch zulässig, nur weil es technisch möglich ist. Der Begriff wird oft mit Cookies gleichgesetzt, obwohl Tracking auch ohne klassische Cookies über andere technische Kennungen funktionieren kann.
Nicht zu verwechseln mit einem Cookie, das nur eine von mehreren technischen Grundlagen für Tracking ist, oder mit der Conversion Rate, die ein Erfolgsmaßstab im Marketing ist, nicht die Erfassungstechnik selbst.